Schnell reich werden klingt verlockend. Langsam Vermögen aufbauen deutlich weniger. Genau darin liegt allerdings eines der größten Probleme beim Investieren.
Ich war zu Gast bei StockTalks und habe mit David Bader-Egger darüber gesprochen, warum Anleger häufig nicht an der Auswahl der falschen Aktie scheitern, sondern an ihren eigenen Erwartungen, an Ungeduld und an einem Zeithorizont, der nicht zur gewählten Strategie passt.
Im Gespräch haben wir deshalb ein einfaches 3-Ebenen-Modell aus Sparen, Investieren und Spekulieren aufgebaut. Denn wer sein eigenes Handeln richtig einordnet, kann auch Risiken, Erwartungen und mögliche Erträge realistischer beurteilen. Dazu gehören für mich klare Regeln: Nicht blind fremden Tipps folgen, die eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen und Entscheidungen treffen, die man auch selbst nachvollziehbar begründen kann.
Spannend wurde es auch bei einer bekannten Investmentfrage: Muss ich ein Investment wirklich zu 100 Prozent verstehen? Wir sprechen über die Denkweisen von Warren Buffett und Benjamin Graham und darüber, wie fundierte Entscheidungen in der Praxis aussehen können. Dabei stelle ich auch meinen persönlichen „Journalisten-Test“ vor, mit dem sich die eigene Investmententscheidung noch einmal kritisch hinterfragen lässt.
Das Gespräch zeigt für mich vor allem eines: Geldanlage braucht keine Abkürzungen, sondern eine Strategie, die zu den eigenen Zielen passt. Wer Sparen, Investieren und Spekulieren bewusst voneinander trennt und sich nicht von kurzfristigen Erwartungen treiben lässt, schafft eine deutlich bessere Grundlage für langfristigen Vermögensaufbau.
Die vollständige Folge des Videopodcasts findest du hier:
Wenn du Fragen hast, nutze gerne die Möglichkeit eines kostenfreien Erstgesprächs bzw. folge meinem Finanzblog RETTE DEIN GELD für mehr!
Beste Grüße
Dein Matthias






