Bei der Vienna Blockchain Week 2025 durfte ich einen Vortrag zu einem Thema halten, das mich seit Jahren begleitet: Bitcoin Mining als Teil moderner Energie- und Infrastrukturkonzepte.
In meinem Talk habe ich gezeigt, wie sich Bitcoin Mining weltweit entwickelt und warum der Zugang zu günstigem und überschüssigem Strom der entscheidende Faktor für erfolgreiche Mining-Standorte ist. Anhand konkreter Beispiele aus Europa, den USA und neuen Mining-Regionen habe ich erklärt, warum Miner zunehmend direkt bei Kraftwerken, Wasserkraft- oder erneuerbaren Energieanlagen betrieben werden.
Ein zentraler Punkt war die Rolle von Bitcoin Mining als flexibler Energieabnehmer: Überschussstrom kann monetarisiert, Netze stabilisiert und Energieverschwendung reduziert werden. Themen wie containerbasierte Mining-Infrastruktur, Abwärmenutzung und die Integration in bestehende Energie- und Industriesysteme standen dabei im Fokus.
Besonders spannend war das Fallbeispiel Bhutan, wo überschüssige Wasserkraft gezielt für Bitcoin Mining genutzt wird – mit positiven wirtschaftlichen Effekten und einem sehr guten CO₂-Profil. Dieses Modell habe ich als möglichen Blueprint auch für Österreich und Europa diskutiert.
Abschließend ging es um Investitionskosten, Renditeerwartungen, regulatorische Herausforderungen in Europa und vor allem um einen notwendigen Perspektivwechsel: Bitcoin Mining nicht nur als Finanzthema zu sehen, sondern als Baustein zukünftiger Energieinfrastruktur.
Hier findest du den vollständigen Vortrag im Video:






